Die Herausforderungen im ländlich geprägten Raum enden nicht an Gemeindegrenzen. Gemeinsames Wachstum setzt voraus, dass Probleme gemeinsam erkannt und gemeinschaftlich angegangen werden. Mit der „Zukunftswerkstatt“ Landesgartenschau bietet sich die Chance, die Region über gemeinsame Ziele und Lösungsansätze enger zu vernetzen und sozialen Zusammenhalt, ökologische Qualitäten und wirtschaftliches Wachstum in der Region zu fördern.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen zeigen konkrete Lösungsansätze für anstehende Entwicklungsaufgaben. Sie sind übertragbar auf andere Kommunen und Regionen. Mit der Ausarbeitung der Bewerbung kann die Liste der Maßnahmen im Rahmen vielfältiger Beteiligungsangebote qualifiziert und erweitert werden.
„Mit dem Förderinstrument „Landesgartenschau“ bietet die Landesregierung Rheinland-Pfalz den Kommunen die Möglichkeit, mittels eines integrierten Ansatzes, eine nachhaltige und zukunftsorientierte Kommunalentwicklung voranzutreiben.“
(Bewerbungsleitlinien für die Durchführung und Planung von Landesgartenschauen in Rheinland-Pfalz)
Landesgartenschauen werden in Rheinland-Pfalz als Planungsinstrument und Umsetzungsstrategie zur Förderung einer nachhaltigen Kommunalentwicklung genutzt. Voraussetzung für eine Landesförderung ist ein erheblicher Handlungsbedarf in den Bereichen Städte- und
Wohnungsbau, Landschaftsplanung, Freiraumplanung und Naturschutz. Landesgartenschauen sollen Lösungen bei bestehenden Flächennutzungs- und Zielkonflikten aufzeigen. Als Reaktion auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und umweltbezogene Entwicklungen sollen durch die gezielte Förderung innovativer Konzepte beispielhafte Lösungsansätze erprobt werden, die übertragbar sind auf andere Kommunen oder Regionen in Rheinland-Pfalz. Die
halbjährige Veranstaltung selbst dient hierbei als Richtfest und Forum, um die gefundenen Lösungsansätze einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Die Vergabe der Austragung an interessierte Kommunen erfolgt in einem Bewerbungsverfahren auf Grundlage einheitlicher Leitlinien, in denen Bewerbungsmodalitäten und Entwicklungsziele formuliert sind.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen zeigen konkrete Lösungsansätze für anstehende Entwicklungsaufgaben. Sie sind übertragbar auf andere Kommunen und Regionen. Mit der Ausarbeitung der Bewerbung kann die Liste der Maßnahmen im Rahmen vielfältiger Beteiligungsangebote qualifiziert und erweitert werden.
Die in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagenen Maßnahmen bieten mögliche konkrete Lösungsansätze für die anstehenden Herausforderungen. Hierbei wird unterschieden nach Kernbereichen und flankierenden Maßnahmen. In den Kernbereichen können zusätzlich auch die räumlichen und funktionalen Anforderungen an die Veranstaltung Landesgartenschau erfüllt werden (eintrittspflichtige Bereiche). Zentrale Ausstellungsschwerpunkte liegen in den Namen
gebenden Städten der beiden Verbandsgemeinden. Flankierende Maßnahmen sind weitere vorbildliche Bausteine der Regionalentwicklung, verteilt auf das gesamte Bewerbungsgebiet. Diese können sowohl auf Einzelflächen bezogen sein, als auch netzartig in einem größeren räumlichen Zusammenhang stehen.
Am Markt 3, 56841 Traben-Trarbach
Gestade 18, 54470 Bernkastel-Kues
info@lgs-mittelmosel2027.de
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